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organisiertes Chaos | WEBLOG | Triumph!

Ich suche nach...

sparrow | 26. Februar 2007, 22:24 | Daily Sparrow

... allem. Außer meiner Brille

Ich lege meine Brille immer an dieselbe Stelle. Immer. Wirklich.

Schon allein, weil meine Mutter mich und die Schwester regelmäßig vorm Fernseher weg / aus dem Bett / vom Frühstückstisch zerrte, um ihre Brille mit zu suchen.
Man ging dann langsam, den Kopf wie einen Suchscheinwerfer schwenkend, durch alle Räume und hoffte, dass man möglichst bald fündig würde, auf dass die ausbrechende Hektik eine möglichst kleine sei. Das ist wie Schatzsuche in einem Dynamitfass.

Dasselbe mit dem Schlüssel. Auch der liegt bei mir immer an derselben Stelle. Immer. Wirklich.

Wenn also die Brille weg ist, habe ich sie bestimmt irgendwo weggelegt und vergessen. Flugzeug, bestimmt. Vorletzten Samstag war ich müde, schlecht gelaunt und wollte nur noch nach Hause.

Seit einer Woche also bin ich brillenlos.

Der andere Schatz hat das gute Stück heute triumphierend aus einem Blätterstapel gezogen.
Mist.
Man wird seinen Eltern immer ähnlicher.



Kommentare

maren | 27. Februar 2007, 21:20

meine top-phobie (nach spinnen, natürlich) ist es, meine hausschlüssel zu vergessen. ich schaue vor dem verlassen des hauses 20x in meine handtasche, ob ich denn auch die schlüssel wirklich dabei habe. und kontrolliere auch zwischendurch im laufe des tages öfter mal, ob sie noch da sind. bisher ist nie was vergessen worden, und dass unsere wohnungstür neulich klemmte und ich nicht rein konnte, ohne nach hilfe zu telefonieren, war wirklich pech.

brillesuchen ist ähnlich schlimm, deswegen lege ich die auch IMMER an den gleichen platz. bisher sehr erfolgreich, aber 1 woche brillenlos wäre für mich mit meinen 7 dioptrien auch der absolute GAU.

wie hastn das gemacht, die ganze woche über? :D

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sparrow | 04. März 2007, 02:37

Auf dem linken Auge - 3,5, auf dem rechten 0. Das geht.

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Rabea | 05. März 2007, 15:06

Eigentlich habe ich ein Abkommen mit all meinen Sachen: Ich suche sie nicht, sondern warte darauf von ihnen gefunden zu werden. Mein Schlüssel hält sich nur leider nicht immer an diese Abmachung!
Deswegen musste ich bei ihm zu einer anderen Taktik übergehen.
Ich habe mich darauf spezialisiert, mit kritischen Situationen umgehen zu können:

Ich will z.B. nur mal eben Milch holen und nehme Geld, aber weder Handy noch Schlüssel mit.
Das fällt mir natürlich erst auf, nachdem die Tür gerade zu gefallen ist.
Nun gilt es möglichst schnell an eine Telefonkarte zu kommen, einen der vielen Menschen mit Ersatzschlüssel zu erreichen, um dann mit Pizza und Zeitschrift an der S-Bahn-Station auf den Schlüssel zu warten.
Negativer Nebeneffekt ist, dass einem an dieser station höchstwahrscheinlich studienkollegen über den weg laufen, die sich über die komische aufmachung (jogginganzug, hausschuhe, ohne jacke aber dafür mit ungewaschenen haaren) und tätigkeit(wie gesagt es waren pizza und zeitschrift dabei)kaputtlachen.

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