Gleiches Spielchen wie letztes Jahr: Es schneit und ich habe keine Winterschuhe. Dieses Jahr sind sie beim Schuster.
Mal ehrlich, gibt es keine Gesetze gegen Schnee im März?
Wenn ich das nächste Mal aufschneide, dass ich winzigkleine Swarovskisteine auf Papierlilien kleben kann, möge bitte mir jemand links und rechts eine runterhauen.
Es ist übrigens unbegreiflich, wie ich bisher ohne Falzbein leben konnte.
Zur Kernkompetenz eines Münchener Oberbürgermeisters gehört der zielsichere Anstich.
Ich finde, das wird im aktuellen Wahlkampf völlig vernachlässigt.
Ich war in Berlin, das ist schon vier Wochen her. Mit der Schwester, die frisch aus Südamerika und bis zum Rand gefüllt mit Geschichten antrat. Wir haben uns mit vollem Einsatz in der Hotelbar betrunken, den Reichstag bestiegen, waren in Museen und Teilnehmer einer Spreebootsfahrt mit einem Ortskundigen, der behauptete der Hauptmann von Köpenick zu sein. Die Berliner mit ihrem ewigen "Herz und Schnauze" gehen mir voll auf den Keks.
Wir sahen Roland Kaiser im Konzert. Das Publikum gab alles, wir hatten einen Heidenspass. Herr Kaiser ist sehr offensichtlich krank.
Dann - das war noch vor Weihnachten - waren wir bei Annett Louisan im Deutschen Theater. Ich hab immer Ausschau gehalten nach der
Technik, bis mich das Konzert komplett fesselte.
Dann war man am Ende der Welt, wo Wölfe und Bären heulen, um sich mit Kuchen, Gulasch und Rouladen mästen zu lassen.
Ich bin auf Diät und habe schon drei Kilo verloren, damit man auch im Sommer ins teure Kleid passt.
Ansonsten.... passiert nicht viel.
Der Frühling ist eingebrochen im Hause Spatz. Stecklinge und Sämlinge auf der Küchenfensterbank tragen Zeugnis.
Fotos gibt es auch bald, Namen für die neuen Blümlein müssen wir uns noch ausdenken.
Ich singe: Ich hab 'ne Zwiebel auf dem Kopf und bin ein Döööner.
Zweiter Tag in Folge gibt mir mein Radio um 10 vor 8 die volle Dröhnung.
Zum Glück ist morgen Dönerstag.
Während meiner Abiturzeit gab es ein lustiges Spiel, welches wir in bestimmten Stunden mit Referendaren spielten. Wobei die Referendare nicht unbedingt mitspielten.
Wir bemühten uns, so schnell wie möglich, das Ziel der Stunde zu erkennen und heraus zu tröten. Ein schlechter Referendar ignorierte den Einwurf, ein guter baute die Stunde spontan um.
Nach dem Artikel in der
Zeit schäme ich jetzt fast ein wenig:
Für jede Stunde müssen die Referendare ein komplettes Drehbuch schreiben, Lernziele formulieren, Methoden auswählen, Arbeitsblätter entwerfen, Unvorhersehbares erahnen, Alternativen vorbereiten. »Wer nicht schnell und konzentriert arbeitet, ist verloren«
Morgens um neun. Er schnarchelt. Ich röchle vor mich hin.
anderer Schatz: *anschmus*
Spatz: *röchelt*
anderer Schatz: "Hihi, wenn ich meine Nase in Dein T-Shirt stecke, kann ich genauso lustige Geräusche machen, wie Du."
Spatz: "Statt Dich lustig zu machen, könntest Du mir lieber mein Nasenspray holen."
anderer Schatz: "Nee, ich will mich hier noch ne Weile ergötzen."
Kein Mitleid. Nirgendwo.
Ich lese
The Movie Spoiler und blättere in Büchern vor.
Halsschmerzen, Husten, Stimme weg.
Das geht gegen meine Natur!