Hach, was ein Spaß.
Bis morgens um halb zwei haben wir vor dem Computer gesessen und
gegrillt.
Dörtchen hatte beschlossen, daß heute noch, oder zumindest vor dem Schlafengehen (Morgen ist immer erst nach dem Schlafen) ihr Grill fertig zu sein hatte. Und da ist er jetzt. Hihi.
Morgendliche Rache von Sindy und mir. Geschniegelt und gebügelt, mit brennendem Kuchen standen wir morgens um sieben vor ihrer Tür. Hähähähä
Gott, was war das für ein Akt am Tag zuvor die süße Kleine abzuwimmeln. Manche Leute verstehen einfach nicht, daß man geheime Geburtstagsgeschäfte definitv ohne das Geburtstagskind erledigen muß. Durch ausgereifte Planung und perfekte Ablenkungstaktiken haben Sindy und ich es aber doch geschafft, alles einzukaufen, was eingekauft werden mußte, ohne das Dörte dabei war.
Dörtchen und ich auf meinem neuen wunderbaren blauen Bett.
Online-Diary: Selektive Berichte aus einem Leben, daß durch diese begrenzte Auswahl sehr viel schöner und bunter aussieht, als es tatsächlich ist.
Ich stelle immer wieder fest, daß ich es liebe, Leute zu zu latschern. Besonders, wenn sie nicht wegrennen können. Und sie hingen alle an meinen Lippen. :o)
Habe die Immatrikulationsrede gehalten und anschließend mein Ego streicheln lassen. Toll gemacht und wunderbar und woher nimmst Du nur immer die Ideen? Hach ja...
Sogar der Kultusminister schüttelte mir gratulierend die Hand.
Die Pseudo-Ameise mit der wunderbaren Aussicht hat heute Geburtstag.
Dörtchen und ich habe fleißig Päckchen und Briefe verschickt (wobei ich meinen angefangen, aber nicht zu Ende geschrieben habe. In den Postkasten geworfen auch nicht. Aber immerhin klebt eine Briefmarke drauf.)
Rabsi hat sich für eine Woche bei mir einquartiert. Ich gehe auf dem Zahnfleisch. Rabsis Redeschwälle erfordern immer eine gewisse Eingewöhnungszeit. Ich bin völlig aus dem Training.
Auch aus dem Schreibtraining. Vielleicht sollte ich wirklich mal wieder etwas regelmäßiger schreiben.
Ja, ja, ja doch. Weiß ich doch. Einen Monat kein Spatz-o-Diario. Und es lag noch nicht einmal an meiner Faulheit, sondern an der Tatsache, daß ich der Sindymaus meinen PC geborgt hatte, weil ich ja eigentlich geplant hatte bis Ende Oktober in Unna zu verweilen, dann aber doch früher.. Äh.. Sehr komplizierte Geschichte, die ich jetzt nicht in allen Einzelheiten erzählen werde. Insbesondere werde ich den peinlichen Zwischenfall am Stendaler Bahnhof ausklammern, als ich wildsuchend feststellte, daß ich meinen Wohnungsschlüssel in Unna vergessen hatte.
Kommentar meines Papas: "Das kann ja nur Dir passieren!"
Wildes Gekichere von Dörtchen, als ich untertänigst um Asyl bat. Genervtes Aufstöhnen von Sindy, als ich sie beorderte meinen Ersatzschlüssel vorbei zu bringen. Hihi. Manche Dinge ändern sich nie.
Dabei bin ich eigentlich ein Organisationstalent. Ich hab es geschafft meinen gesammelten Hausrat, inklusive der gelben Rührschüsseln von Unna nach Stendal zu bringen - und das per Zug. Das Einzige, woran es hapert, sind so elementare Dinge, wie zum Beispiel ein Wohnungsschlüssel.
Jetzt aber ist alles wieder im Lot, ich bin wieder in ostdeutschen Gewässern und habe mich bereits wieder kreativ betätigt. Habe nämlich meinen Bettüberwurf gefärbt. Selbstredend in Blau. Langsam nimmt die blau-gelbe Phase besorgniserregende Formen an. Aber was kann ich dafür, wenn mir blau-gelb nun mal am besten gefällt?
Ich sollte meine Fußleisten in einem freundlichen Pfirsichton streichen, um mal ein wenig Abwechslung in mein Leben zu bringen.
Wie sagte Laura? "Variety is the spice of life." Recht hatte die Gute, recht hatte sie.
Montag fängt das Semester an. Ich bin motiviert und ausgeschlafen und fest entschlossen, dieses Jahr noch in der Lotterie zu gewinnen. Bin ja prädestiniert, denn tada ich habe gewonnen. Und zwar einen Heimtrainer.
Das muß man sich mal überlegen. 21 Jahre lang habe ich auf dem Rummel immer nur die Nieten gezogen und kleine Stifte und Geduldspiele triumphierend nach Hause getragen und dann jetzt: Ein Heimtrainer.
Bei der Verleihung des Onlinestars hatte Fortuna ein Einsehen und bedachte mich mit dem nötigen letzten Quentchen Glück
Meine Frage: Hab ich jetzt wieder 21 Jahre lang keines?
Gilt die alte Faustregel: Glück im Spiel, Pech in der Liebe?
Und wenn ja, berechtigt ein einziger Gewinn für eine sofortige Flauphase in meinem Privatleben
Oder ist das doch nur ein unbeholfener Tröstversuch des Siegers (der mit hämischen Grinsen seinen Gewinn zählt)?
Der Heimtrainer ist mir jedenfalls sicher. Und wenn mein Charme tatsächlich vertrocknet, wie eine zu wenig gegossene Topfblume, dann kann ich mich immer noch an meinem durchtrainiertem Luxusbody erfreuen.
Meine Topfblume Fred erfreut sich übrigens allerbester Gesundheit. Sindys Mama war so freundlich, ihn für die Zeit meiner Weltenbummlerei unter ihre erfahrenen Fittiche zu nehmen. Nochmals danke.
Es gibt ja Leute, die behaupten, ich wäre der Inbegriff des Chaos. Hähä. Ich kann sie widerlegen. Ich habe eine kleine Schwester.
Habe nämlich derzeitig Besuch, der aber kurzfristig umgelagert worden ist in Dörtchens Wohnung, weil nämlich auch el Kiste in Spatzengefilden weilt.
Man sagt ja immer, daß große Geschwister den kleinen alles beibringen, was sie wissen, was zur Folge hat, daß die kleinen sehr viel schlimmer sind, als die großen. Wir sind der eindeutige Beweis.
Sache ist, daß ich Rabsis Chaosanteil gar nicht mehr gewöhnt war und mich jetzt fühle, wie der berühmte Esel auf dem Minarett. Fassungslos. Unglaublich, mit welcher Leichtigkeit, sie die Welt in Schutt und Asche legt um dann über die Scherben hinweg zu tanzen.
Ich muß noch einmal zitieren: "Du bist für mein Zimmer das, was der Eisblock für die Titanic war."
Wie wahr, wie wahr.
Patrick ist mein allerältester Freund. Vor über 20 Jahren haben wir bereits gemeinschaftlich mit Duplo-Steinen gespielt und Werners Schuhe versteckt. Patrick hatte am letzten Montag Geburtstag und lud zum samstäglichen Umtrunk ein.
Ich wußte ja, daß seine Freunde nicht ganz normal sind und auch mit der heiligen Tequillakelle hatte ich bereits Bekanntschaft geschlossen. Aber Gummimänner retten...
Gerettet werden nur rote Gummimänner aus vollen Bierflaschen, die unvernünftigerweise kopfüber in selbige gehüpft sind.
Ich habe gerettet, wie ein Weltmeister und eigne mich jetzt zum offiziellen Baywatch-Babe. :o))
Freitag traf man sich zum großen Linusfinale. Nein, was für ein Spaß. Linus selbst war wie gehabt nur etwas für Leute, die Spaß daran haben, ihren persönlichen Frust durch lautes Gepfeife und Buhrufe abzubauen. Ich hab keinen Frust, muß daher auch nicht buhen.
Eigentlich bin ich ja auch nur wegen des anschließenden Severintreffs gekommen. Soo viele Leute und soo viel Spaß.
Seither ziert ein ganz wunderbarer neuer Wecker meinen Nachttisch. In grün. Und ganz laut. Getauscht gegen einen Funkwecker, den ich regelmäßig überhörte, weil er so zurückhaltend klingelte. Rabea sagt, ich muß jetzt ganz schnell alle freundschaftlichen Beziehungen zu Flik abbrechen, damit ich den Wecker nicht mehr zurückgeben muß.
Ich denke ernsthaft drüber nach, was mir wichtiger ist. Ein toller mintgrüner Wecker oder ein liebenswerter Mensch. Das Leben ist voller schwieriger Entscheidungen.
Eine neue Kiste hab ich auch. Hab endlich die entgültigen Kaufbedingungen mit Criceto ausgehandelt und jetzt gehört sie mir.
Rainer, dieser Turnschuh, hat es geschafft in dem winzigen Severin an mir vorbei zu laufen und mich somit komplett zu verpassen. Soo viele lautquietschende Spatzen waren nun auch nicht wieder da.
Wenn man von Maggie, Murzel und dem Hamster absieht. Die quietschten wie die Weltmeister, qualifizieren sich aber nicht als Spatzen.
Gentlezwerg Gangrin hatte sein Lästermaul mitgebracht und schaffte es, nicht ein einziges gutes Haar an nichts zu lassen. Vorzugsweise bedachte er VWs, sowie deren Fahrer mit bösartigen Schmähreden. Dafür hat Rabsi ihn auch ganz übel vertrimmt. Autsch.
Ich persönlich finde ja Gangrin sehr viel schnuckeliger als dat Minstrel. Aber mich fragt ja niemand.
Und dann war da noch Chaoskind Schnapper, der seine Wasserpistole mitgebracht hatte. Rabsi war begeistert und versuchte gut eine halbe Stunde lang, die Kerzenflamme auszuschießen.
Manchmal zückt das Leben seine rosarote Puderquaste und bestäubt die Welt mit Zuckerwatte.
Ich gehe und stehe und lächle unentwegt, weil eine rosarote Welt doch zur Abwechselung ganz hübsch ist. Immer wird es nicht, kann es nicht so bleiben. Das weiß ich.
Lebenslang Zuckerwatte kann man gar nicht ertragen. Es wird einem schlecht und gut für die Zähne ist es auch nicht.
Doch solange wie es geht, nehme ich meine Schönfärbebrille nur in absoluten Notfällen ab und schwebe durch die Welt
Ich puste Küsse in den Wind und hoffe, daß sie ihr Ziel erreichen.
Teleporter sind viel schneller als ein ICE.
Von kleineren Dellen in meinem Ego abgesehen, schwebe ich durch die Gegend und benehme mich grundsätzlich und mit System wie eine komplett Irre.
Die Dellen rühren hauptsächlich von einem jemand her, der offensichtlich meine Qualifikationen nicht zu schätzen weiß. Ich würde gern mit den Schultern zucken und sagen: "Selber schuld. Ich kann soviele Sachen, daß ich auf diesen Job nicht angewiesen bin." Ein Stachel bleibt aber doch und wenn ich hundertmal diverse Verfehlungen wie eine Beschwörung immer und immer wieder aufsage.
Das Leben ist hart. Aber irgendwie auch richtig schön.
Melody: Ich hab Mehl, Milch, Öl und ein Ei hab ich auch.
Ei: Hallo??
---Kurzes Gespräch zwischen Ei und Spatz --
Ei: Bis 17.30h dann.
Melody aus dem Hintergrund: 17.13h!!
Ei ins Telefon: 17.30 oder 17.13?
Spatz: 17.13h.
Ei: 14.30?????
Spatz und Melody: Aaaaah. Eiii!
Das Ei, gewohnt wuschig, hatte bereits arge Probleme, einer simplen Zeitangabe den Sinn zu entnehmen. Es ist unglaublich, daß dieser Mensch die Navigation im Salat erfunden hat.
Hach, war das schön. Melle gewohnt frech, Melody, die das Chaos wie üblich fest im Griff hatte, BrutaloTinka, die trotz Wikinger im Schlepptau, als allererstes dem Ei Prügel androhte, ein kompletter Salat, sowie Frank und Walt hatten sich eingefunden, um die großartigste Party des Jahrtausends zu feiern.
Einzig Harlequins vorlaute Schnute fehlte.
Schon merkwürdig, daß ich nicht fähig bin, die genaue Menge zu schätzen, die 9 Leute verzehren werden. Man hatte mich ja äußerst charmant in die Küche gedrängt und mich mit der Herrstellung von Pizza beauftragt. (Und ich hab mich []bnicht[/b] selbst gemeldet!!!)
Ich hatte genug Champignons und Mais und Salami und Käse dabei, um eine ganze Kompanie zu füttern, hab mich dann aber doch zusammen gerissen und nur drei Bleche fabriziert. Was, nun ja.. vielleicht ein klein bißchen viel war.
Jedoch nicht weiter schlimm, denn Melle hatte die glorreiche Idee Pizza zum Frühstück zu essen. Auf die Art und Weise war das Blech bald Vergangenheit.
Walt kann nicht nur Enten - äh, Verzeihung, Schwäne - zeichnen, nein er kann auch Kraniche falten. Und diese können dann mit den Flügeln flattern. Animiert quasi.
Es gibt Leute, die gucken nicht nur den Shoppingchannel, sondern auch Hossa-Schlagersendungen.
Ich will den Spacebag.
Hoffentlich auf bald. Mit niemandem läßt es sich so gut feiern, wie mit Euch.
Hach ja. Eigentlich bin ich ja viel zu alt, um meine Eltern zu schocken, aber es macht doch immer wieder Spaß, selbst wenn ich es nicht mit Absicht mache.
Gestern war es unvermeitlich. Naja, so halb und halb unvermeidlich. Ich muß immer noch kichern, wenn ich dran denke.
Meine Mutter war vorgewarnt von Rabea. Orginalzitat: "Der sieht schräg aus, ist aber in Ordnung." Das ist ein ziemlich großes Lob aus dem Munde meiner kritischen Schwester.
Mein Papa dagegen, war unvorbereitet und fiel aus allen Wolken, als er Yngwie in unserem Wohnzimmer sah.
Da stand er nun, dieser Bär von einem Mann mit einer wallenden blonden Löwenmähne, draußen vor der Tür parkte sein roter Flitzer mit rotschwarzen Ledersitzen und an seinen Füßen jene Stiefel, die Rabea mit Bewunderung in der Stimme "Tempelflitzer" getauft hatte. Mein armer Papa sah aus, als wären die Hell Angels in unsern Haushalt eingefallen, um seine unschuldige Tochter zu entführen.
Dabei ist der Yngwie so ein herzensguter Mensch. Und entführen wollte er mich auch nicht, nur mit mir essen gehen. Und was hatten wir für einen Spaß. Haben im Taormina gehockt, bis man uns freundlich aber bestimmt auf die Straße setzte. Ungetrübten Mutes machten wir uns auf und stürmten den Schalander, bis man uns auch dort die Türe wies.
Ein richtig, richtig rundrum schöner Abend.
Am Standesamt sind wir auch vorbei marschiert. Nur vorbei wohlgemerkt.
Demnächst werde ich das versprochene Essen einfordern und den Videoabend auch. Ganz ganz sicher. :o)))))
Ich liebe meine Mama sehr. Meine Mama wird mir einen quietschroten Bademantel nähen. Mit Paddingtonmantelverschlüssen und Paddingtonapplikationen. In meiner Größe. Meine Mama ist die Tollste und Beste. :o))
Ein paar nachträgliche Gratulationen:
Happy Birthday Olive.
Happy Birthday Papa. Auch Dir alles Liebe.
Eigentlich hab ich ja schon gratuliert undauch ein Geschenk abgegeben. Aber Ordnung muß sein, gell.
Herzlichen Glückwunsch an mich selbst, für meinen diplomatischen Umgang mit Jungunternehmern,die mir daraufhin Praktikumsplätze bieten. :o))))) *jubelhüpffreu*
Das Wiegenfest meines Vaters nutzten einige unverfrorene Gestalten, um reinzuplatzen, eine Gartenfete zu feiern und uns die Haare vom Kopf zu futtern. Glücklicherweise kennen wir ja unsere Pappenheimer und waren vorbereitet.
Ganze Kilos von Gemüse hatten wir in Salat verwandelt (10 Minuten hat der gehalten) und Brot und Zaziki und lauter feine Sachen.
Ein Hoch auf meine Lieblingsnachbarn. Die haben nämlich ihre geheiligte Pfanne, samt geheiligtem Obergrillwerner rausgerückt und das von uns gekaufte Fleisch schmackhaft gegrillt. War das ein Spaß.
Möchte mal wissen, warum jedesmal, wenn wir eine Gartenparty geben, die Rufe nach einem Uelzener Biergarten wieder laut werden.
Und die taxierenden Blicke einiger Leute versetzen mich auch in Unruhe. (Nachdem Motto: Wieviel Bier paßt wohl in deren Keller)
Zum Glück hat man den Plan ad acta gelegt, Rabea und mich an einen reichen Ölscheich zu verschachern. Wir sind wohl einfach zu zickig. Gut so.
Dörte war auch da und hat tatkräftig mit angepackt. Liebes Dörtchen. Wunderbar unkompliziertund ein rundrum angenehmer Gast. Komm wieder. :o)))))
Ich wandere rückwärts auf dem Zeitstrahl. Freitag waren wir in Köln bei der Linus Talentprobe. Was ein Erlebnis. Ich persönlich schätze faires Publikum, konnte also mit der kreischenden, pfeifenden Meute nichts anfangen, die es als persönlichen Triumph ansahen, wenn sie hoffnungsvolle Junginterpreten von der Bühne vertreiben konnten.
Schön war, das
Zauberwaldsep später im Severin. Schön war's einige Leute mal real knutschen zu können. (Kußhand zur Nachtelfe).
Obwohl ja einige Leute für Subtilität keine Zeit haben. So zum Beispiel.. ach ne, ich nenn jetzt keine [http://www.flik.de]Namen[/url]. Auf jeden Fall baute sich besagter Mensch vor mir auf und nötigte mich mit den Worten: "Frau Spatz, Sie haben mich heute noch gar nicht geknuddelt" zu einer sofortigen Spontanumarmung.
Schön war's.
Jetzt sind es nur noch 11 Tage bis zur großen Milleniumsparty bei
Melody. Seit Tagen backe ich schon Probepizza, damit auch ja nix daneben geht. Außerdem horte ich hier diverse Geburtstagsgeschenke, die auf der einen Seite noch seit Juli hier liegen oder grad erst dazu gekommen sind.
Außerdem hab ich eines hier, das hat noch ein wenig Zeit. Aber wer weiß, wann man die
Sonne wiedersieht. Bei der allgemeinen Weltuntergangshysterie um mich herum, wag ich glad ein wenig zu zweifeln...
Anna und Rabea haben Geburtstag. Seit sechzehn Jahren am selben Tag. Doppelgeburtstag heißt Doppelrummel.
Ich habe mich gepflegt aus der Affäre gezogen und mir Unterstützung zum Diaryschreiben mitgebracht: Lille List und Tücke, die ebenfalls im friedlichen Arbeitszimmer Asyl vor schenkwütigen Verwandten sucht.
Schenkwütige Verwandte sind nett, wenn sie uns beschenken. Wenn nicht... naja.
Rabsis und Annas Geburtstag hat bei uns im Dorf Legendenstatus. Das liegt daran, daß meine Mutter am 16. August auf eine Schaukel stieg, ein wenig hin und her schaukelte und am nächsten Morgen mit Wehen ins Krankenhaus eingeliefert wurde
Exakt ein Jahr später kletterte Nachbars Ulla, hochschwanger, auf dieselbe Schaukel und siehe da: Ein zweites Schaukelkind ward geboren
Derzeitig verschiebt sich meine Zuschauerschaft. Lena ist verschwunden und Rabsi und Anna tatendurstig hereingestürmt. Nein, ich geh jetzt nicht hier weg. Aber sie wollen sich auch nur einen Gutschein erstellen, die dann der jeweils anderen überreicht wird. Fallschirm wollen sie springen, die depperten Mäuse.
"Daanke schööön" brüllt Rabsi da grad am Telefon. Gratulationsanrufe. Hille muß ans Telefon, weil Britta dran ist und jetzt abgeholt werden möchte.
Auch meine Fahrdienste werden verlangt. Heute kutschiere ich nur Großeltern durch die Gegend.
Rabea:
anklagend "Wer hat denn da den Schluckauf??"
Anna:
unschuldig "Was soll denn das heißen?"
Ich muß los. Noch einen Schub Großeltern abliefern. :o))
Ich verfluche das Schicksal, daß mich aus einer Größe 140 herauswachsen ließ.
Heute fand ich den Bademantel meiner Träume. Quietschrot war er und mit Paddingtonapplikationen über beiden Taschen. Die Verschlüsse waren auch im typischen Paddingtonstyle gehalten.
Ich liebe Paddington. Ich liebe quietschrot. Ich liebe Bademäntel.
Und Sommerschlußverkauf war auch noch. Leider war das Stück nur in 140 zu erhalten.
Seufzend erinnerte ich mich an die Dame, die ich da letztens bei Schnückel beobachtete, wie sie sich starrsinnig in eine Größe 38 quetschte. Wie bezeichnete Melody solche Leute? Preßwurst!Und das paßt wie der Senf auf eben dieser.
So verzichtete ich heroisch und wehen Herzens auf dieses wunderbare Stück, widerstand sogar der Versuchung es für meine zukünftigen Kinder zu erstehen und wanderte weiter.
Habe mich dann mit einem Milchshake getröstet.
Später hab ich aber dann zugeschlagen. Einen wunderschönen Gehrock für einen Spottpreis.Den werde ich zur Monsterparty tragen. :o))))