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a sparrow, not a feature

Online spielen

sparrow | 22. April 2007, 01:23 | Daily Sparrow | [1] Kommentare



Wenn sich Online-Marketeers zu einem Offline Spieleabend treffen, kann das zu aufschlussreichen Gesprächen führen. Welche Schlüsse muss jeder für sich allein entscheiden. Hier aber die schönsten Gesprächsstücke des Abends:

"Da musst Du den Nagel in Wand klicken"


Nach dem Ziehen der Ereigniskarte "Gehe vor bis zum Opernplatz":

"Oh! Der Opernplatz hat Type-In Traffic"


Beim kurzfristig abgelittenen Gespräch über Schwangerschaften:

"Da besorgt man sich halt eine Hebamme über myhammer.de "


Weitere feine Zitate ohne Onlinereferenz aber mit Trivial Pursuit:

"Die Antwort weißt Du"
"Nein"
"Doch"


"
"[blablabla] Stunde des Siegers"
"Wohl eher nicht Deine Stunde"

Musik und Hirn

sparrow | 22. April 2007, 00:21 | Daily Sparrow | [0] Kommentare



Die blöde Truppe von Teenagern, deren Namen ich vergessen habe, weil sie nur ein 1-Hit-Wonder waren und überhaupt völlig unrelevant. Diese Truppe auf jeden Fall, die irgendwann in den Neunzigern sich den Song "Stand by me" vornahmen und diesen verstümmelten und kastrierten, die würde ich gern hauen.

Denn wenn ich wunderschönen Strophen höre ergänzt mein Hirn monotonen Sprechgesang.

Aaaah.

"Stand by Me" ist ein Lagerfeuerlied, wo jemand mit Klampfe da sitzt und alle zuviel Rotwein getrunken haben und melancholisch ins Feuer starren. Irgendwer meint, er könne gut singen und trällert lauter als die anderen, obwohl er eigentlich eher ruhig sein sollte - häufig bin ich das.
"Stand by Me" ist KEIN Lied für monoten Sprechgesang.

Mein Glück, dass ich nicht Olli P. krächzen höre bei Flugzeuge im Bauch, sondern nur Herbert Original.

Bei den Textzeilen
"forder das große gefühl
durchquer den hades zum ziel
surf auf dem scheitelpunkt des lichts"


bin ich wieder auf meinen Balkon in Stendal, damals bevor es schlimm wurde. Die Sonne scheint und es ist 30° im Schatten. Die häßlichen Plattenbauten geben sich friedlich und träge in der Hitze. Die Aluminiumverschalung des Hauses gegenüber fängt die Sonne ein, multipliziert und gibt gleißend hell zurück. Die Luft schmeckt nach dem trockenen Sand, der sich als Rasen verkleidet rund um die Häuser gelegt hat. Ich selbst lege die Füße hoch und bin eigentlich ganz zufrieden.

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