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Urlaubsstatistik Teil II: Das Update

sparrow | 29. August 2006, 23:44 | Daily Sparrow | [1] Kommentare



Bisher erfüllt:

1 Wirsingeintopf
4 Bahnfahrten (davon zwei eine Himmelfahrt)
1 Musicalbesuch
3 Geburtstagsfeier (2 davon in Personalunion mit 1 Hochzeitsfeier)
1 Mittagessen mit Oma
4 Frühstücke mit der Familie
1 Stadtbummel Dortmund
1 Stadtbummel Unna
1 Stadtbummel München
1 Stadtbummel Löbau
1 Handballspiel (Zuschauer)
1 Wellnessbehandlung á la Mama
4 faule Nachmittage auf der Couch
1 vergnügliche Spazierfahrt durch die Oberlausitz
2 Flüge
1 Hochzeit (bilingual, großes Kino)
1 Wanderung durch die Oberlausitz
11 Überquerungen von europäischen Grenzen (Deutschland-Polen, Polen-Tschechien, Tschechien-Polen, Polen-Deutschland, Deutschland-Polen, Polen-Tschechien, Tschechien-Polen, Polen-Deutschland, Deutschland-Tschechien, Tschechien-Polen, Polen-Deutschland)
1 Kartoffelsalat (selbstgemacht, na klar!)
1 tschechisches Bierfestival
2 lustige Abende in Kneipen in bilingualer Runde

Geplant:
1 Hochzeit
1 Linseneintopf
3 weitere faule Nachmittage auf der Couch (mind.)
1 Roast Beef mit Senfkruste

Urlaubsstatistik

sparrow | 23. August 2006, 19:13 | Daily Sparrow | [1] Kommentare



Bisher erfüllt:

1 Wirsingeintopf
2 Bahnfahrten
1 Musicalbesuch
1 Geburtstagsfeier
1 Mittagessen mit Oma
4 Frühstücke mit der Familie
1 Stadtbummel Dortmund
1 Stadtbummel Unna
1 Stadtbummel München
1 Handballspiel (Zuschauer)
1 Wellnessbehandlung á la Mama
4 faule Nachmittage auf der Couch

Geplant:
2 Flüge
2 weitere Bahnfahrten
2 Hochzeiten
1 Linseneintopf
1 Stadtbummel Zittau
5 weitere faule Nachmittage auf der Couch (mind.)

Rest von Heute

sparrow | 18. August 2006, 09:11 | Daily Sparrow | [0] Kommentare



Und dann: Jetzt geht's loohoos, jetzt geht's loohooos. Zwei Wochen köstlicher, unverbrauchter Urlaub wartet darauf mit schönen Dingen gefüllt zu werden. Ich habe große Pläne, werde ins Museum gehen, an der Isar picknicken, bei den Eltern den Kühlschrank leeren, Ohrringe basteln, auf der Couch liegen und lesen, leckere neue Rezepte ausprobieren und kein einziges Mal an Arbeit denken.

Ach, ach, ach. Wie unglaublich wundervoll.

Ihr Kinderlein kommet.

sparrow | 13. August 2006, 17:51 | Daily Sparrow | [0] Kommentare



Der Kollege sagt, dass der Geburtenrückgang direkt auf den Eroberungsfeldzug von IKEA zurück zu führen ist. Seiner Behauptung nach muss man ein fortpflanzungswilligs Paar nur an einem Samstag zu IKEA schleppen und sofort wird die Zeugung auf ca. 5 Jahre in der Zukunft verschoben.

Ich kann diese Einschätzung so gar nicht teilen. Eine ganze Armada von entzückenden Blondschöpfen oder auch kleinen dunkelgelockten Damen und Herren in allen Alterstufen war zu bewundern. Teilweise habe ich mich einfach in einen Sessel gesetzt und dem bunten Treiben zugeschaut. Marie hatte die häßlichen Rollcontainer aus Plastik für 10 EUR entdeckt. Diese eigneten sich vorzüglich, um damit durch die Gänge zu kurven. Leider kam sie immer nur bis zur mahnenden Vaterfigur, der sie überredete, doch das aktuelle Gefährt wieder einzuparken. Marie nahm dann direkt den nächsten und gab erneut Gas. Bis zum Papa. Insgesamt 6 Mal, bevor der andere Schatz mich weiterzog, weil er lieber Jonas und dem Schaukelsack zusehen wollte.

Als dann die Durchsage kam, dass die kleine Sophie aus dem Smaland* abgeholt werden wollte, nutzten wir unsere Chance. Exzellenter Service, wirklich. Sophie ist niedlich, hübsch und vollerzogen, schläft durch und macht auch nicht mehr in die Hose. Wir hätten sie auch bestimmt wieder zurück gebracht, nachdem wir sie mit Eis und Kuchen vollgestopft und ein wenig im Bällebad geplanscht hätten. Es gab WIRKLICH keinen Grund für den diesen Aufstand.

*Den Kringel auf dem A bitte dazu denken
*Nur Spaß, selbstverständlich. Sophie ist schließlich schlau und geht nicht einfach mit Fremden mit, die Eis und Kuchen und Bällebad versprechen.

Nur noch wenige Wochen bis Weihnachten

sparrow | 12. August 2006, 00:33 | Daily Sparrow | [0] Kommentare



Intensive Woche erfolgreich zu Ende gebracht. Jetzt: Bett. Wohlverdient.

Pirates of the Caribbean II - Dead Man's Chest

sparrow | 06. August 2006, 15:36 | Kinogänger | [0] Kommentare



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Großartiges Popcorn Kino! Über die Geschichte gibt es wenig zu sagen, die hält sich dankenswerter Weise dezent im Hintergrund, um die Fecht-, Schlacht-, Wasser- und Actionszenen nicht zu stören. Hier wird noch nicht mal der Versuch unternommen, die hanebüchene Story plausibel zu machen. Es ist einfach so und fertig. Ich bemühe mich trotzdem um eine kurze Zusammenfassung:

Will Turner und Elizabeth Swann werden festgenommen, weil sie Captain Sparrow behilflich waren. Sparrow treibt sich mit seiner Black Pearl irgendwo auf dem Ozean rum, weiß aber nicht was er will, weswegen sein magischer Kompass nicht funktioniert. Den Kompass begehrt Beckett, der Will seine und Elisabeths Freiheit verspricht, wenn er den Kompass besorgt. Will macht sich auf die Reise.
Jack Sparrow hat andere Probleme. Er muss sich mit dem unheimlichen fliegenden Holländer herumschlagen, der Jack zu lebenslanger Sklaverei verpflichten möchte.

Das ist aber, wie gesagt, alles nebensächlich. Wichtig sind die grandios inszenierten Fechtszenen, die minutenlang das ganze Publikum in Atem halten und auf jeden Höhepunkt nochmal einen drauf setzen. Großartig. Fantastisch.
Wichtig ist auch der wundervolle Johnny Depp, der seinen Captain Sparrow wahlweise völlig betrunken, tuntig oder komplett wahnsinnig durch die Gegend wanken lässt.
Wichtig ist der schöne Orlando Bloom, wenn er als echter Held durch die Takelage hüpft, sich an Seilen auf und nieder schwingt und mehr als einmal allen das Leben rettet. Außerdem reißt sein Hemd auf.

Der Film ist wie eine zweistündige Achterbahnfahrt. Bitte Hirn ausschalten, anschnallen und loooos gehts!

Ich gebe drei Punkte und freue mich auf den dritten Teil.

Fähigkeitenzauberer, mitfühlende Häuser und Vorfreude

sparrow | 06. August 2006, 15:31 | Leseratte | [0] Kommentare



Grade habe ich den 4. Teil von Sasas Kostproben und Appetithäppchen gehört: So wunderschön und zauberhaft, obwohl einem zum Ende das Lachen im Halse stecken bleibt.

Wann kommt denn nun das Buch endlich?

Wenn ich im Wald umfalle und niemand ist da und hört es...

sparrow | 06. August 2006, 13:43 | Wortspaltung | [2] Kommentare



Früher, damals, vor unendlichen Jahren, als ich mich regelmäßig in Chats herumtrieb und lollte und gggte und frinste was die Tasten hergaben gab es zwei Standardfragen. Die erste kam recht frühzeitig und hieß in Fachkreisen "Mow-Frage" von "Männlich oder Weiblich?" Damit outeten sich Anfänger und Cybers*xler innerhalb von 5 Sekunden. Die "Clique" und ich antworteten in der Regel mit allen Buchstaben des Alphabets und wilden Akronymen, die just in diesem Moment entstanden.

Die zweite Frage kam, wenn man sich etwas besser kannte, häufig miteinander geggt und gelollt hatte, diverse virtuelle Jokes gerissen hatte und überhaupt verdammt nah an allerbester Kumpel ever war, (Das dauerte so knapp 3 Tage - Rapid Intimacy nennt sich das Phänomen.) kam die Frage nach dem RL, dem "real life", dem Leben außerhalb der virtuellen Steppe oder Zauberwald oder Hafen oder wo man sich sonst so tummelte. Wer nach "RL" fragte, wollte wissen, wie die Person hinter der Tastatur aussah, wie der Charakter hinter der Chatfigur war, welche Ziele, Meinungen und Berufe man anstrebte, vertrat und ausübte.

Über das Chatten wollte ich mich aber gar nicht auslassen. Das war nett, lustig, ziemlich zeitraubend und nach einiger Zeit fürchterlich repetitiv. Immerhin kann ich jetzt blind mit 10 Fingern tippen und zwar ziemlich fix.

Was mich aber wirklich fertig macht, ist, dass die blöde Ausdrucksweise "RL" in der Übersetzung den Weg in die Alltagssprache gefunden hat und zwar als das unsägliche "im wirklichen Leben". Hallo? Roflt irgendwer, statt sich vernünftig abzurollen? Liest man in Artikeln, dass jemand herzhaft lollte? Nein? Warum, warum, warum dann also ausgerechnet dieser bescheuerte Ausdruck.

Mir läuft es jedesmal kalt den Rücken runter. "Im wirklichen Leben ist er Bauarbeiter" in einer Reportage über einen Mann, der vielleicht in seiner Freizeit außergewöhnliche Topfpflanzen züchtet. Ursprünglich war der Begriff ja eine Abgrenzung zwischen der virtuellen Welt und der Welt ohne Tastatur. Inzwischen werden damit Unterschiede zwischen Beruf und Hobby gekennzeichnet. Das wirkliche Leben ist immer der Beruf. Was bitte ist denn dann die Freizeit? Lala-Land und Märchentraum? Standby, bis der Schalter morgens um neun umgelegt wird und man wieder Existenzrecht erhält? Aufenthalt in der Besenkammer mit Ausgang um Konsumpflichten nachzukommen? Argh!

Ich bin real. Immer. If you prick me, do I not bleed, egal ob ich arbeite oder nicht.
Ich werde nicht weniger wirklich, nur weil ich einem obskuren Hobby nachgehe oder Wochenende ist. Wenn ich die Augen zu mache, bin ich da und spüre wenn zarte Finger Buchstaben und Blumentöpfe auf meinen Rücken malen. Wenn ich in der Badewanne untertauche und gleichzeitig laut singe, bin ich da. Wenn ich auf Socken durch die Küche schlittere und dabei für ein imaginäres Publikum Roland Kaiser Lieder in einen Kochlöffel trällere, bin ich da.

Ich verbitte mir jegliche implizierte Andeutungen, meine Freizeit könnte weniger real sein, als mein Weg ins Büro. Und weil ich grad dabei bin, beziehe ich den Rest der Welt mit ein. Lasst Euch Eure Wirklichkeit nicht nehmen!

P.S. Und Gänsefüßchen, ob nun getippt oder mit den Fingern in die Luft gehakelt, besagen ja mal so gar nichts. Wenn man weiß, dass ein Ausdruck so blöde ist, dass er Gänsefüßchen braucht, sollte man einen anderen suchen.

Alternativprogramm (2) - Ich meinte das ernst

sparrow | 01. August 2006, 22:02 | Daily Sparrow | [1] Kommentare



Eifrige Urlaubsvorbereitungen laufen. In nur 17 Tagen beginnen meine ganz persönlichen Sommerferien - die ersten seit 5 Jahren. Ich bin fest entschlossen, jede Sekunde bis zur absoluten Neige auszukosten.

Photos vom Trainingsprogramm anbei. Trainingspartner war übrigens die Schwester.

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Alltagsplauderei unter Kollegen

sparrow | 01. August 2006, 21:37 | Daily Sparrow | [0] Kommentare



"Kannst Du mich gleich mit in die Stadt nehmen?"
"Nee, ich fahr nicht in die Stadt. Ich fahre nach [ENTER ORTSNAME HERE] und kaufe ein Boot.


Ah ja. Ich erbot mich spontan nächstes Wochenende die Frikadellen und belegten Brote mitzunehmen. Unbegreiflicherweise wurde das Angebot nicht angenommen. Auch nicht, als es durch eine Flasche Prosecco erhöht wurde.