Ich bestelle noch einen Wein
und ein Tonic Water fuer Ralf Hein
und leider hab ich den Rest des Reims vergessen, aber der war grossartig.
Back to Wine
Koh Samui - Napasai Resort
Ein unglaublich aufregender Tag. Allein die Entscheidung, ob man am Pool oder am Strand abhaengt, trieb den Adrenalinspiegel in die Hoehe. Dann die traditionelle Thai Massage, wo man gebogen und gedehnt und gestreckt wurde - wieviel Kraft in so kleinen Persoenchen stecken kann. Reichten die Haende nicht aus, wurden auch direkt die Fuesse mitbenutzt.
Morgen Fischlis gucken beim Scuba Diving. Hoffentlich beisst mich niemand.
Koh Samui - Napasai Resort
Zwei Tage in einem First-Class Hotel in Chiang Mai und man ist versaut fuers Leben. Ich moechte nie wieder irgendwo sein, wo nicht sofort drei Mann angallopiert kommen, wenn man seine Nase am Pool zeigt. Room Service ist definitiv das Konzept der Zukunft.
Der andere Schatz wird nicht muede, mich darauf hinzuweisen, dass man keine Tiere anfassen soll. Auch keine Fische. Auch dann nicht, wenn sie aussehen, wie ueberdimensionierte Goldfische in Schwarz. Das Mistvieh hat mich gebissen!
Now back to Cocktails.
Zwei Wochen Thailand in weniger als 6 Stunden. Juchu!
Am Flughafen angeregt mit einem jungen Mann schwätzen. Sein Gesicht, aber nicht seinen Namen erkennen. Tagelang darüber nachgrübeln.
Dann irgendwann das Foto auf
Q48 erkennen.
Peinlich berührt sein.
In Zukunft mit niemandem mehr am Flughafen schwätzen, der sich nicht ausweist.
Überhaupt nicht mehr zum Flughafen fahren.
Ich koche so gern. Ich finde es voll super mit vier Töpfen zu hantieren, Zeitpläne und Garungsfenster abzustimmen, mit einer digitalen Küchenwaage Zutatenmengen exakt abzumessen, Rezepte den Gegebenheiten und Geschmäckern anzupassen und in weniger als zwei Stunden idealerweise ein Mahl auf den Tisch zu bringen.
Fand ich schon immer cool.
Mein erstes Backbuch bekam ich von meinen Eltern geschenkt, weil ich so gern Kuchenteig aß und daher häufig die Abwesenheit der Erziehungsberechtigten nutzte, um Eier, Mehl, Milch und viel Zucker zu einer Pampe zu verrühren, die ich dann genüßlich löffelte. Ich liebte auch Eis und versuchte regelmäßig durch die Tiefkühltruhe meine beiden Leidenschaften zu verbinden. Schon als Sechsjährige erfand ich eigenständig und ohne Anleitung Cookie Dough Icecream. Wäre ich Produktmanager bei Ben & Jerry's gewesen - ich hätte für nichts garantiert.
Meine Eltern fanden die Kreativität eigentlich klasse, waren aber irgendwann recht genervt von den Kuchenpampen im Eisschrank, den die Mama dann in den Ofen schob und harte und überaus süße Laibe wieder hervorholte. Ich bekam also ein Kochbuch.
Mit zehn oder so war ich das erste Mal in Bayern und bekam Dampfnudeln vorgesetzt. Große Klasse! Süß und locker und getränkt in Vanillesoße - traumhaft. Ich war so begeistert, dass ich auch gar nicht beleidigt war, als die Gastgeber sich über meine preußische Benutzung von Messer und Gabel amüsierten. (Merke: Dampfnudeln immer mit dem Löffel).
Ich ließ mir das Rezept geben und probierte es sehr bald daheim. Meine Mutter - ihres Zeichens engagierte Nichtköchin - drückte mir noch ein anderes Rezept für Hefeklöße in die Hand und leitete damit ein Desaster und ungewollt den Ursprung meines vogelfreien Umgangs mit Rezepten ein.
In beiden Rezepten war eine identische Menge Mehl und Hefe angegeben. In dem einen stand aber, man solle 500 ml Milch nehmen und im anderen 1/2 Liter. Was nun? Messbecher lesen konnte ich, Bruchrechnung lernt man jedoch erst später. Ich tat das einfach sinnvolle und nahm das Beste aus zwei Rezepten. 500 ml und 1/2 l Milch. Resultat: Hefesuppe.
Der Papa, Held des rezeptbefreiten Kochens, kam und rettete mich. Beherzt schüttete er Mehl und Hefe in die Milch und fabrizierte perfekte Dampfnudeln in doppelter Menge. Aha! Rezepte sind also interpretierbar.
Heute gab es Spargel mit jungen Kartoffeln und einem befremdlichen Gemisch, welches eigentlich und theoretisch
Zitronen-Hollandaise werden sollte. Ich lerne folgendes:
1. 2 ganze Zitronen sind für meinen Geschmack zu viel. Ein Viertel Zitrone ist ideal.
2. Wenn man mit vier Herdplatten agiert, immer genau gucken, welche man ausschaltet und welche man hochdreht.
3. Hollandaise findet es nicht lieb, wenn die Hitze hochgefahren wird. Das Ei gerinnt und die Butter ist schwerelos im All unterwegs.
Gut. Demnächst nächster Versuch.
Grad bei Clipfish die Videos vom DSDS Finale gesehen. Die Sendung am Samstag habe ich boykottiert, weil 1. Max nicht mehr dabei war und 2. der andere Schatz meinen Casting-Show-Konsum mit sehr kritischen Augen betrachtet. Ich aber bin angewiesen auf den anbetenden Blick und will Kritik möglichst keinen Nährboden bieten.
Lustig fand ich Frau Lukaseder (toller Name), die befand, dass Deutschland heute über das Schicksal von Mark und Martin entscheidet. Äh. Schicksal? Müssen die unter der Brücke schlafen, wenn sie nicht gewinnen? Als ewiger Looser gebrandmarkt? (oder gemartint, hahaha). Ist eine Fast-Karriere im Show-Biz mit 16 das Ende eines jeden Regenbogens? Kann der arme Jung noch nicht mal mehr in einem Supermarkt als Getränkestapler seinen Weg machen?
Traurig, das alles.
Spatz, amtlich beglaubigte Heulsuse, heulte jedenfalls auch bei dem fünfminütigen Clip zur Urteilsverkündung.
Ich weiß aber, warum ich nicht berühmt bin. Ich fand WGs schon immer doof, obwohl sowohl Superstars als auch Topmodels in den Lehrmonaten (Leermonaten, hahaha) in welchen wohnen.
Ich hätte übrigens gern, dass am Donnerstag Hana geht. Die geht mir sehr auf die Nerven.
Dies hier ist mit Abstand die lustigste Geschichte des Jahres.
Gewinner will Gewinn einlösen, Radiosender (obwohl hip und cool) will nicht, weil zwar hip und cool, aber vermutlich öffentlich-rechtlich prüde.
Die Korrespondenz zwischen Gewinner und Sender ist göttlich. Mein Favourit:
... Ins Nachtleben tauchen, wie ein alter Mann in sein Bad.
Noch 9 Tage bis zum Urlaub
Aktienkurse.
Man sollte all sein Geld in einer Zigarettenschachtel aufheben. Da ist es sicher. Mein 5,30 EUR Ersparnis passen da auch sehr gut rein.
Tanzsport an sich ist ja etwas schwierig. Abgesehen von der ständigen Diskussion zwischen Sport und Show* gibt es ein Zweierteam, welches harmonisch und elegant über die Fläche schweben soll, aber gleichzeitig den eigenen Körper unter Kontrolle kriegen muss und auch noch ständig von einem Fremdkörper abgedrängt und belästigt wird. Schwierig.
Mein Zweierteam hat sich aufgelöst und einen neuen Partner zu finden, ist nicht so einfach. Der Trainer sagt, ein Tanzpartner ist wie ein vertrauter Fernsehsessel. Wenn da ein neuer Sessel kommt, ist der nicht so bequem und gemütlich und eingesessen, wie der alte. Man fühlt sich nicht zuhause.
Tanzpartner-Castings sind anstrengend. Man geht mit einer völlig fremden Person auf Tuchfühlung, soll sich zu Musik bewegen, gleichzeitig technisch alles halbwegs richtig machen und auch noch raten (haha! Führung abnehmen) wie groß wohl die Schrittlänge sein wird, obwohl die eigene Schrittlänge doch so schön eingespielt ist.
Das macht keinen Spaß.
* Die Diskussion wird nicht mit den schwitzenden und keuchenden Trainingsteilnehmern geführt, sondern mit anderen, die alle Sportarten, wo die Ausrüstung mehr als 100 EUR kostet als schwachsinning und unnütz ansehen. Reiten zum Beispiel oder auch Segeln und Fussball.
Ich habe es (erneut) getan. Zum zweiten Mal. Ich habe den anderen Schatz im Schach geschlagen, in dem ich mein Pferdchen kichernd und händereibend über das gesamte Brett wandern ließ mit Umweg über Alaska, um dann, einem wahren Helden gleich, seinen König Schach zu setzen und dann festzustellen, dass einer meiner Läufer mit unglaublichem Timing genau da stand, wo man ihn brauchte.
Zugegeben, er fand meine Siegerparade und die anschließenden Feierlichkeiten mit 1-Woman-Kongaline um den Tisch nur begrenzt komisch. Obwohl ich ihn einlud, mit zu tanzen. Seiner Meinung nach gleicht die Teilnahme an einer Kongaline, die seine Niederlage zelebriert, einem persönlichen Versailles.
Man sollte häufiger Schach spielen. Jetzt kann ich das ja endlich mal.
Was ich allerdings nie wieder mit dem Schatz spielen werde, ist Rommé. Da gewinnt er immer. Immer. Die Kongalines von anderen Leuten finde ich unspannend.