Baum

www.nestgroll.de
a sparrow, not a feature

Freundlicher Mütterhinweis

sparrow | 30. September 2007, 00:13 | Daily Sparrow | [0] Kommentare



Ich möchte kurz voraus bemerken, dass ich Kinder mag. Sehr sogar. Und dass ich weiss, dass Kinder ab und zu schrill quietschen - insbesondere dann, wenn sie festgestellt haben, dass man mit schrillem Quietschen an öffentlichen Orten seinen Willen um so schneller bekommt. Best Practices nennt man das auch.

Ich verstehe allerdings überhaupt nicht, wie man auf die Idee kommt, dass eine vollbesetzte S-Bahn der richtige Ort ist, um eine vollgeschissene Windel zu wechseln. Das will mir nicht in den Kopf.

Der Geruch von Kinderkacke, der im gesamten Wagon umherzieht ist irgendwie.... störend.

Ich halte es in diesem Fall mit den Wise Guys:

Was mir auf die Nerven geht,
sind die stolzen Eltern.

Plan A

sparrow | 29. September 2007, 23:59 | Paralleluniversum | [2] Kommentare



Der Setup Manager und ich diskutierten letztens wie man den Head of IT möglichst effizient in den Wahnsinn treibt.

Wir denken, wir sollten einen Phrasenwochenplan aufstellen und gemeinsam möglichst dusselige Phrasen je nach Wochentag geballt verwenden. Das würde ihn bestimmt begeistern.

Kandidaten:
* Frag nicht nach Sonnenschein
* Mein lieber Herr Gesangsverein
* Das müssen wir ASAP umsetzen. Alternativ: Das müssen wir zeitnah umsetzen
* Das keinen Hebel!
* Auf Wiedertschüß. Alternativ: Tschüssikowski
* Zum Bleifstift

Wir werden ungeheuren Spaß haben.

Klaus ist ausgezogen

sparrow | 26. September 2007, 21:16 | Daily Sparrow | [0] Kommentare



und zwar heimlich.

Es ist aufgefallen, weil auf einmal wieder Milch für meinen Kakao da war, ohne dass ich auf die Verstecke im Kleiderschrank zurückgreifen musste.

Klinke in die Hand

sparrow | 26. September 2007, 21:05 | Daily Sparrow | [0] Kommentare



Der andere Schatz und ich sehen uns diese Woche nur gleich kurz um elf. Wenn er nach Hause kommt und ich ins Bett gehe, weil ich morgen um vier aufstehe.

Man will zurück ins Mandarin Oriental!

Was mich wirklich beschäftigt...

sparrow | 23. September 2007, 22:24 | Daily Sparrow | [1] Kommentare



...wie sich der Trigami-Eintrag von Herrn W. bezahlt macht.
...wer die übrigbebliebenen Rouladen aus dem Kühschrank wegmacht.
...warum Festbier mehr Promille haben muss als normales Bier.

Best Jokes are Mine

sparrow | 20. September 2007, 21:21 | Daily Sparrow | [0] Kommentare



Warum muss man die besten Witze eigentlich selber reißen?

Ich habe mir eine Kur und Shampoo für widerspenstiges Haar gekauft.

Jemand hätte sagen sollen: "Gibt es das auch als Badezusatz? Vielleicht hilft es ja..."

Aber nein, niemand, niemand, niemand kam auf diesen glorreichen Joke. Außer mir. Drum sag ich es selbst.

Roulade

sparrow | 20. September 2007, 19:30 | Daily Sparrow | [0] Kommentare



Freitag, Rouladenessen bei uns. Seit Silvester anvisiert, aber erst mit Amiando.de Terminfindungsphase abschließen können.

Herr W. kocht:

[10:55:27] Herr W.: gibt doch mal ein estimate ab
[10:55:44] Herr W.: wie viele rouladen sollte man für dich und S. einplanen?
[10:58:47] sparrow: für mich: keine
[10:58:56] sparrow: für S. mit sicherheit auch keine
[10:59:06] sparrow: also nur 20
[10:59:21] Herr W.: wieso? kommt irgendwer nicht?

Ich habe Angst.

Premiere

sparrow | 20. September 2007, 19:01 | Daily Sparrow | [0] Kommentare



Erstmalig am Flughafen beim Final Call namentlich aufgerufen worden.

Kann ja auch keiner ahnen, dass sich morgens um 5.40h halb München an der Security-Schlange einfindet.

Du kommst hier net rein

sparrow | 16. September 2007, 00:18 | Paralleluniversum | [0] Kommentare



Eine ganz gelungene Art von Geo-Targeting

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Ich finde ja, man sollte zu Eco-Targeting übergehen:

"We are sorry. The advertiser you clicked has requested to not receive any clicks from people of your yearly income. Please select someone cheaper."

Lustige Ratespielchen

sparrow | 16. September 2007, 00:15 | Daily Sparrow | [4] Kommentare



Woher kommen die Texter von Pro7?

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Auf den Schwingen der Phantasie

sparrow | 13. September 2007, 00:12 | Daily Sparrow | [0] Kommentare



Ich bin ja immer wieder verblüfft und fast begeistert, wenn ich mit richtiger Dummheit konfrontiert werde. Dem Beitrag aus dem hackblog habe ich daher außer großer Augen nichts hinzuzufügen.

Nachricht an Eva Hermann

Außer vielleicht diesem unscheinbaren Link:

Apfelkuchen

Disclaimer: Ich schätze chefkoch.de sehr und habe schon häufiger mit großer Begeisterung Gerichte aus der umfangreichen Rezeptdatenbank umgesetzt. Keinesfalls möchte ich E.H. in die selbe Ecke stellen, wie chefkoch.de. Tatsächlich möchte ich chefkoch.de in überhaupt keine Ecke stellen, außer auf ein Podest, damit ich weniger tief knien muss.

Frau E.H. kann auf jeden Fall stehen, wo sie will. Solange sie nicht neben mir steht. Da sehe ich allerdings wenig Gefahr.

Disclaimer 2: Nicht der hackblog ist dumm. Falls da irgendwie Missverständnisse auftauchen sollten. Ist ja heutzutage fast üblich, wo man den Unterschied zwischen hip und dumm nur noch durch die Anzahl der Reporterteams ausmachen kann. Beispiel: Paris H. = hip (viele Fotos), Eva H. = dumm ( wenig Fotos.)

Hair

sparrow | 12. September 2007, 23:48 | Daily Sparrow | [1] Kommentare



Zu Beginn ein Zitat:


Hair, hair, hair, hair, hair, hair, hair
Flow it, show it
Long as God can grow it
My hair


Aus dem Musical "Hair".Hahahha. Wer hätte das gedacht.

Zeit meines Lebens hatte ich widerspenstiges Haar. Erst weißblond und fein, dann blond und fein, jetzt dunkelblond-grau-strähnchen-hellblond-fein.

Meine Schwester hingegen hatte stets widerspenstiges Haar, dass es auch wirklich so meinte. Dick, glänzend und mit einer eigenen Meinung, während meines geistig-abgehoben in höheren Spheren elektrisierte.

Meine Oma sagt, das liegt am Lehnertschen Haarwuchs. Echte Lehnerts haben dichtes, dickes, glänzendes Haar, während sich die Schmeische Linie mit hellblonden Fusseln arangieren muss. Mein Onkel, der während der 60er sein Haupthaar in langen, rotblonden, lehnertschen Locken trug, welches ständig von der Oma gepriesen wurde, hat inzwischen eine fröhliche Halbglatze. Das nur mal kurz zum familiären Streit und der eigentlichen Genetik.

Davon wollte ich aber eigentlich gar nicht anfangen. Meine Haare waren immer ein Problem. Dünn, fein, zickig, zu trocken. Frisörinnen, die einen Verkauf rochen, predigten stets: " Sie waschen ja auch den Kaschmir Pullover nicht mit Persil, sondern mit Feinwaschmittel. Warum nicht ein gutes Shampoo kaufen?"

Ich bin in der Beziehung willenlos. Zeigt mir eine Frisörin ein angeblich gutes Shampoo, kann sie es direkt auf die Rechnung setzen. Ich nehm's sowieso. Schmückendes Beiwerk, wie geringschätziges Zungeschnalzen und den Hinweis auf die trockenen Spitzen, braucht es gar nicht mehr. Ich kauf es eh.

Jetzt aber habe ich den Trick raus. Beim letzten Besuch wies ich darauf hin, dass ich bereits ein gutes - im Salon empfohlenes und gekauftes - Shampoo besäße und fragte explizit nach einer passenden Kur.

Das brachte mir weitere Haarprodukte für insgesamt 40 EUR. Haarkur, Splißspray ect pp.
Aber auch das Kompliment, dass meine Haar topgepflegt sein und eine gute Struktur besäßen. Das mache ich jetzt immer so. Das sind mir die 40 EUR locker wert.

Hmhm. Sport. Achso.

sparrow | 10. September 2007, 00:41 | Daily Sparrow | [4] Kommentare



Herr W. referiert über seine sportlichen Aktivitäten. Da kann ich zu beitragen.

Seit der (Ex-)Tanzpartner sich auf und davon gemacht hat, habe ich so gut wie keinen Sport mehr gemacht. Von drei bis vier mal die Woche Training auf 0 runterzufahren, hat Vorteile. Man hat auf einmal viel viel Zeit, die man in den Job und in andere Projekte stecken kann. Nachteil ist, dass man sich nicht vernünftig bewegt.

Ich hatte dann diese romantisch verklärte Vorstellung, wie ich selbst mit dynamisch hüpfendem Pferdeschwanz die Isar rauf und runter laufe, mit sauberen, ausgreifenden Schritten, den eigenen Atem im Ohr, der ruhig und gleichmäßig im Takt der Schritte geht. Dazu trüge ich eine 3/4 Trainingshose, aus der meine muskulösen, straffen, glattrasierten Waden hervorschauen. Bei Wind und Wetter wäre ich unterwegs, nass geregnet käme ich heim und wäre entspannt und gelöst und würde bei passender Gelegenheit verkünden, dass ich ohne meinen täglichen Lauf üb-er-haupt nicht zu gebrauchen sei. Man brauch das, diese Bewegung, das ist ja auch meditativ und so und da kommen einem die besten Ideen und nach Kilometer 50 schüttet der Körper Endorphine aus, das ist wie Schweben.

Der andere Schatz hatte irgendwann die Schnauze voll und forderte mich unmissverständlich auf, endlich vernünftiges Schuhwerk zu besorgen.

Voller Motivation sprintete ich also los. Statt der 3/4 lange Hose und der durchtrainierten Waden trug ich eine abgelegte blaue Trainingshose von der Schwester - jeder fängt ja mal klein an.

Nach circa drei Schritten fiel mir wieder ein, warum ich Laufen in der Schule so gehasst habe. Ich habe nicht einen einzigen Koopertest geschafft. Spätestens in Minute 7 hatte ich keinen Bock mehr. Und das war zu einer Zeit, als ich pro Woche locker 80 km mit dem Fahrrad fuhr, 3 Mal normales Tanztraining und einmal Ballett machte, sang, nicht rauchte und überhaupt ziemlich fit war - im Vergleich zu jetzt und so.
Am schlimmsten fand ich den jährlichen Herbstlauf, wo der gesamte Jahrgang für einen Tag ausgelagert wurde und rund um den Bornekampteich hechten musste. Ich gehörte regelmäßig zu den armen Würstchen, die sich erst versucht hatten zu drücken, dann vom Sportlehrer gefangen und bearbeitet wurden und dann mit dem kümmerlichem Rest im kümmerlichen Trott drei Stunden nach den Besten im Ziel ankam.

Dann war meine erste Liebe laufbegeistert. Wir starteten zu zweit einen Versuch in der Uelzener Heide - ich sportlich in weißen kurzen Sporthosen und geflochtenen Zöpfen. Katastrophal! Und ich konnte mich noch nicht mal auf eine Bank setzen, sonst hätte ich mich ja übelst blamiert.

Laufen als Sport fand ich schon von jeher sinnlos und ineffizient. Der Weg ist das Ziel my ass. Man will ja irgendwo ankommen und zwar im Zweifel ziemlich schnell und da ist das Fahrrad einfach besser.

Wie ich diese einfachen Fakten in den letzten 10 Jahren vergessen konnte, ist mir unerklärlich. Es mag an den ganzen glücklichen Joggern liegen, die an schönen Sonntagen die Isar-Radwege blockieren.

Jetzt weiß ich es auf jeden Fall wieder. Und es hat mich auch nur 160 EUR gekostet.

Braucht jemand ein paar Laufschuhe in Größe 39/40? Fast unbenutzt!

Nationalitätswechsel

sparrow | 10. September 2007, 00:29 | Daily Sparrow | [0] Kommentare



Ich möchte bitte auch englisch sein. Dann hätte auch ich Simon Fuller und nicht Dieter Bohlen.
Simon ist großartig. Bösartig auf hohem Niveau und gleichzeitig sehr sehr herzlich. Mit dem möchte ich bitte mal ein Bier trinken gehen.

Albern

sparrow | 05. September 2007, 23:39 | Daily Sparrow | [0] Kommentare



"What do you Fink?"
"I don't Fink. I Spatz.

Ich spatze, also bin ich.

Ich will klare Ansagen!

sparrow | 04. September 2007, 17:32 | Paralleluniversum | [0] Kommentare



Ich frage mich ja, warum Leute nicht einfach klar und deutlich sagen, was sie machen. Dann kann man innerhalb von Sekunden abschätzen, ob es sich lohnt eine Visitenkarte zu opfern oder lieber nicht.

Mir schwebt etwas vor wie:

"Wir sind 'ne Mediabutze und verticken Skyscraper, 468x60, Leaderboards und HalfSize-Banner auf TKP. CPO-Fanatiker kriegen bei uns keinen Kaffee."

Stattdessen bekomme ich lustige Worthülsen:

"We're leaders in providing multi-platform marketing strategies"

Was übersetzt sowas heißt, wie "Wir machen alles, was Geld bringt und uns keine Arbeit kostet."

Ah. Das ist natürlich auch ne klare Aussage